Im Ausstellungsraum Eulengasse

Bildende Künstler mischen sich in Oberbürgermeister-Wahlkampf ein

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Die Kulturpolitik hat es bei kommunalen Wahlen immer ein bisschen schwer. In der Eulengasse soll das Thema nun aber Raum bekommen – Bildende Künstler wollen am Sonntag den OB-Kandidaten Fragen stellen.

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Angesagt haben sich Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), Peter Feldmann (SPD), Felicia Herrschaft und Janine Wissler – die CDU-Kandidaten Bernadette Weyland sei angefragt, wie Harald Etzemüller vom Ausstellungsraum Eulengasse sagt. Zusammen mit der Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann will er am kommenden Sonntag Künstler und Politiker ins Gespräch bringen. Ziel sei es, über die Stellung der Künstler "in einer extrem ökonomisch orientierten Stadt" zu sprechen, "in der – so scheint es – die Frei- und Lebensräume für Kreative von verschiedenen Seiten eingeengt werden."

Unter den Künstlern, die die Politiker mit sogenannten "Wahlprüfsteinen" konfrontieren sollen, sind der Journalist Eugen El, Cornelia F. Ch. Heier, die sich den öffentlichen Raum zum Thema gemacht hat oder der Leiter der Galerie 1822-Forum Max Pauer.

>> "Das ist doch keine Kunst, oder?"
Wahlprüfsteine bildender Künstlerinnen und Künstler, 28. Januar 2018, 16–18 Uhr, Ausstellungsraum Eulengasse, Seckbacher Landstraße 16, www.eulengasse.de


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