Ein voller Erfolg und gleichzeitig kultureller Höhepunkt zu Beginn des Jahres war das Benefizkonzert im ausverkauften Dom. Für das neue Städel Museum kamen dabei 500 000 Euro zusammen.
Melanie Welters /
Bis auf den letzten Platz war der Frankfurter Dom am Sonntag besetzt. Unter der Leitung von Dirigent Andrea Marcon verwöhnte die renommierte Sopranistin Diana Damrau gemeinsam mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester die Ohren des Publikums mit Werken von bekannten Größen der klassischen Musik. Neben Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart waren auch Stücke von Arcangelo Corelli und Charles Gounod vertreten. Beachtlich war nicht nur das Können der Musiker, sondern auch die Summe, die beim Festkonzert für die Städel-Erweiterung zusammengekommen war.
Insgesamt hatte das Projekt 502 270 Euro eingebracht, 250 000 davon wurden von Bankmanager Hilmar Kopper überraschend am Ende der Veranstaltung gespendet. Max Hollein, Direktor des Städels, bedankte sich im Anschluss bei jedem Einzelnen, der Engagement gezeigt und zum Erfolg der Benefizaktion beigetragen hatte. Auch Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) lobte den Einsatz der Bürgerkampagne.
Zum Geburtstag hatte Diana Damrau ihrer langjährigen Freundin und Initiatorin der Spendenaktion, Katherine Fürstenberg-Raettig, einen Liederabend geschenkt. Den hatte diese daraufhin kurzerhand dem Städel gewidmet.
Dass der Dom, der normalerweise nicht als Veranstaltungsort zur Verfügung steht, für das Festkonzert seine Tore öffnete, war etwas ganz besonderes.
Einen großen Teil der für den Neubau benötigten Summe hatten verschiedenen Spendenaktionen des Frankfurter Museums bereits im vergangenen Jahr eingebracht. Eröffnet werden soll die Städel-Erweiterung dann im Herbst 2011.