Zum zweiten Mal lädt Michel Friedman im Museum Angewandte Kunst zur Gesprächsreihe "Spiegelbilder" ein. Anlass ist diesmal die Foto-Triennale RAY mit dem Motto Extreme. Zu Gast ist der Soziologe Harald Welzer.
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Nach der Premiere im Februar kommt die Gesprächsreihe "Spiegelbilder" am Dienstag, 5. Juni, zurück ins Museum Angewandte Kunst. Diesmal diskutiert und philosophiert der Publizist Michel Friedman zum Thema Extremismus. Anlass ist Ray, die Foto-Triennale, die aktuell Fotoarbeiten mit dem Motto Extreme im Rhein-Main-Gebiet zeigt. Im Museum Angewandte Kunst sind Projekte zu Extreme: Bodies zu sehen.
Wir leben in einer Welt sich verhärtender weltanschaulicher Positionen. Dichotomien, wie Nord/Süd, lokal/global, wahr/falsch, potenzieren sich und aus Gegenüberstellungen werden Extreme. Gemeinsam mit Soziologe, Sozialpsychologe und Buchautor Harald Welzer überlegt Friedman, was das Extreme im 21. Jahrhundert so erfolgreich macht.
Im Gespräch könnte es auch um Norm und Abweichung gehen, darum, dass eine Haltung, ein Lebensstil oder ein Denken gestern noch mit dem Etikett „extrem“ versehen wurde und heute möglicherweise schon in die Sphäre des Alltäglichen eingetreten ist – und umgekehrt.
>> Spiegelbilder, Gespräch mit Michel Friedman und Harald Welzer, Dienstag, 5. Juni, 19.30 Uhr, Museum Angewandte Kunst, Tickets für 18 Euro (nur online erhältlich unter www.museen-ticket.de)