Farbe statt vieler Worte

Bunte Demo ohne Motto

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Gegen was demonstriert man in Frankfurt? Gegen Atomkraft, Tierversuche, für bessere Arbeitsbedingungen und ähnliches. Gestern startete eine Demo in der Innenstadt, die ohne Parolen auskam. Sie war Kunst.

Nicole Brevoord /

Zwei Wochen lang überraschen uns die Aktionen des von der Schirn veranstalteten Kunstevents „Playing the City“ in der Stadt. Gestern am frühen Abend erlebten die Frankfurter wieder einmal Kunst der besonderen Art. Eine vorher angemeldete Ansammlung von Menschen, die bunte Schilder hochhielten, auf denen jedoch keine Parolen zu lesen waren, zog von der Alten Oper zum Willy-Brandt-Platz. Dass das Ganze Kunst ist, merkte man einerseits daran, dass auch Schirn-Leiter Max Hollein (Foto) mit von der Partie war, aber natürlich auch an der Gestaltung der Schilder, die mit knalligen Farben und geometrischen Formen alle Blicke auf sich zogen. Die ganze Idee stammt übrigens von dem schwedischen Künstler Jacob Dahlgren, der zuvor in mehreren Workshops gemeinsam mit interessierten Frankfurtern die Plakate gestaltet hatte. Bis zum 25. August dürfen sich die Frankfurter auf noch weitere künstlerische Highlights im Rahmen von Playing the City freuen. Mitmachen ist dabei übrigens ausdrücklich erwünscht.


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