Die Gall lääft übber!

Frankfurt braucht ein Volkstheater

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In der Diskussion um die Einsparungen im Kulturbereich unterstützt das Schauspiel Michael Quasts "Fliegende Volksbühne" und setzt sich mit einer Sonder-Matinee für den Erhalt des Volkstheaters und eine feste Spielstätte ein.

mim /

Die Stadt spart im kulturellen Bereich an allen Ecken und Kanten. Neben dem Romantikmuseum wird auch der seit langem geplante Neubau des Paradieshofes in Sachsenhausen, in dem Michael Quasts „Fliegende Volksbühne“ endlich festen Unterschlupf finden sollte, weggespart. Das sorgte in den vergangenen Tagen bereits mehrfach für Unmut und bringt Kulturschaffende und deren Freunde und Fans auf die Palme. Anlässlich der Einsparvorschläge des Magistrats lädt das Schauspiel am Sonntag, den 11. März um 11 Uhr, zu einer Sonder-Matinee für die "Fliegende Volksbühne" ein.

Michael Quast, Kulturdezernent Felix Semmelroth, Schauspiel-Intendant Oliver Reese und verschiedene Frankfurter Kultur- und Theaterschaffende möchten im Rahmen dieser Matinee die Bedeutung der Mundarttradition für Frankfurt und die besondere künstlerische Arbeit der "Fliegenden Volksbühne" hervorheben und damit der gemeinsamen Forderung nach einer festen Spielstätte für die "Fliegende Volksbühne" Ausdruck verleihen.

Auf der Bühne des Schauspielhauses werden künstlerische und musikalische Beiträge der "Fliegenden Volksbühne" und von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Frankfurt zu sehen sein. Der Eintritt zur Matinee ist frei.


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