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Das gute Gespräch
Wie das Lola Montez gerettet werden soll
Die Stadt Frankfurt will sich für den Erhalt des Kunstvereins Lola Montez einsetzen. Bei einem Gespräch kamen die Bauaufsicht und das Kulturamt den Machern der Off-Location entgegen.
Und wie war's? Kunstverein-Leiter Mirek Macke drückt sich so aus: "Es war echt nett. Wirklich, wirklich nett." Die Überraschung ist ihm anzumerken, dachte er doch die vergangenen Tage er müsste seinen Laden dichtmachen. Die Bauaufsicht hatte ihm Veranstaltungen und Ausstellungen untersagt - zugrunde liegt dem Gelände nämlich noch eine alte Nutzungsgenehmigung für die Lagerung von Obst und Gemüse (, die von Amts wegen großzügig auf die Lagerung und Produktion von Kunst erweitert worden war).
Im Kunstverein wurde aber nicht nur gelagert, es wurde auch gefeiert. Denn durch die Partys finanzierte sich das Haus, das viele zurecht als Frankfurts einzig wahre Off-Location bezeichnen. So verwundert es auch nicht, dass nicht nur vielen Lokalpolitikern am Lola Montez gelegen ist, sondern sich auch der Vorstand des Art Directors Club für den Erhalt einsetzte. Eine erst am Wochenende gegründete Facebook-Gruppe hat Stand heute bereits über 2100 Mitglieder, die die Rettung fordern.
Der Kompromiss, der bei einem Gespräch zwischen Bauaufsicht, Kulturamt und Kunstverein ausgehandelt wurde, sieht nun so aus: Mirek Macke wird sich noch im Dezember mit einem Architekten beraten, der ihm von den Grünen vermittelt worden war. Auch ein Brandschutz-Experte soll konsultiert werden. Dann muss umgebaut werden, sprich: Notausgänge und Fluchtwege ausgewiesen werden. Das Geld, so hofft Mirek Macke, könnte durch Spenden, vielleicht auch eine Kunst-Auktion zusammenkommen. Kristine Listau vom Kulturamt sagt: "Wir werden die Gespräche mit dem Architekten und dem Brandschutzbeauftragten begleiten. Erst danach werden wir wissen, was überhaupt alles gemacht werden muss - und wie teuer es wird."
Mirek Macke sagt: "Der Stadt ist daran gelegen, die Angelegenheit möglichst schnell zu regeln." Schnell heißt: bis zur Eröffnung der nächsten Ausstellung am 9. Februar sollen die Bauarbeiten schon abgeschlossen sein. Dann wird eine neue Nutzungsgenehmigung erteilt. Keine mehr für Obst und Gemüse, sondern eine für eine Galerie, in der auch Veranstaltungen stattfinden dürfen. Vorerst ist der Kunstverein offiziell aber erstmal geschlossen.
Im Kunstverein wurde aber nicht nur gelagert, es wurde auch gefeiert. Denn durch die Partys finanzierte sich das Haus, das viele zurecht als Frankfurts einzig wahre Off-Location bezeichnen. So verwundert es auch nicht, dass nicht nur vielen Lokalpolitikern am Lola Montez gelegen ist, sondern sich auch der Vorstand des Art Directors Club für den Erhalt einsetzte. Eine erst am Wochenende gegründete Facebook-Gruppe hat Stand heute bereits über 2100 Mitglieder, die die Rettung fordern.
Der Kompromiss, der bei einem Gespräch zwischen Bauaufsicht, Kulturamt und Kunstverein ausgehandelt wurde, sieht nun so aus: Mirek Macke wird sich noch im Dezember mit einem Architekten beraten, der ihm von den Grünen vermittelt worden war. Auch ein Brandschutz-Experte soll konsultiert werden. Dann muss umgebaut werden, sprich: Notausgänge und Fluchtwege ausgewiesen werden. Das Geld, so hofft Mirek Macke, könnte durch Spenden, vielleicht auch eine Kunst-Auktion zusammenkommen. Kristine Listau vom Kulturamt sagt: "Wir werden die Gespräche mit dem Architekten und dem Brandschutzbeauftragten begleiten. Erst danach werden wir wissen, was überhaupt alles gemacht werden muss - und wie teuer es wird."
Mirek Macke sagt: "Der Stadt ist daran gelegen, die Angelegenheit möglichst schnell zu regeln." Schnell heißt: bis zur Eröffnung der nächsten Ausstellung am 9. Februar sollen die Bauarbeiten schon abgeschlossen sein. Dann wird eine neue Nutzungsgenehmigung erteilt. Keine mehr für Obst und Gemüse, sondern eine für eine Galerie, in der auch Veranstaltungen stattfinden dürfen. Vorerst ist der Kunstverein offiziell aber erstmal geschlossen.
25. November 2010, 10.38 Uhr
Nils Bremer
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