Nach Wochen des Lockdowns kehrt nun auch die Volksbühne zurück. Am Freitag ist das Bridges Kammerorchester zu Gast und wird zwei Konzerte spielen – mit einem Repertoire von arabischem Funk bis englischem Barock.
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Nach zehn Jahren ohne festen Standort ist die Fliegende Volksbühne im Januar vergangenen Jahres endlich sesshaft geworden. Doch das erste Jahr im Großen Hirschgraben hätte für Theaterleiter Michael Quast und sein Team nicht turbulenter sein können, Lockdown, Teil-Lockdown und abgesagte Veranstaltungen dominierten das Programm. Doch nun steht ein erstes Konzert an: Das Bridges Kammerorchester ist zu Gast.
Im Herbst 2019 aus der transkulturellen Frankfurter Initiative „Bridges – Musik verbindet“ hervorgegangen, vereint das Kammerorchester Musikerinnen und Musiker mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte aus zahlreichen Herkunftsländern. Gemeinsam entwickeln sie Ideen für Stücke, die nicht nur die unterschiedlichsten Instrumente kombinieren, sondern auch zeigen sollen, wie unterschiedliche Kulturen zusammenwachsen können.
Auf dem Programm am Freitag, 19. Juni, sollen dabei Werke stehen, die größtenteils von den Orchestermitgliedern selbst maßgeschneidert komponiert und arrangiert wurden. Neben Stücken aus dem Repertoire werde es auch eine sommerlich-schmetternde Uraufführung des Frankfurter Jazzkomponisten Peter Klohmann geben. „Freut Euch auf arabischen Funk, aserbaidschanische Märchenmusik, ein armenisches Duduk-Stück, bulgarische Folklore, englischen Barock und Frankfurter Fusion“, heißt es seitens der Veranstalter.
Das Gastspiel findet am Freitag, 19. Juni, statt, geplant sind Konzerte um 18 und noch einmal um 20 Uhr. Tickets und weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Volksbühne.