Ganz nah dran war die Fotografin Barbara Klemms bei der Deutschen Einheit. Bei einer Benefiz-Auktion erzielten 42 ihrer handsignierte Drucke nun einen Verkaufserlös von mehr als 64.000 Euro – zugunsten des Fotografie Forums.
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Ihre „Bilder zur Einheit“ gehen unter die Haut, sie dokumentieren deutsche Zeitgeschichte. Am vergangenen Samstag wurden 42 handsignierte Drucke aus der Ausstellung im öffentlichen Raum, „Bilder zur Einheit“, der Frankfurter Fotografin Barbara Klemm versteigert. Mehr als 64.000 Euro kamen so im Auktionshaus Arnold zusammen. Geld, das dem Fotografie Forum Frankfurt zugute kommen soll.
Die großformatigen Schwarz-Weißaufnahmen Klemms zierten im vergangenen Jahr anlässlich der mehrtägigen Feierlichkeiten zum 25- jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung zentrale Gebäude und Flächen im Frankfurter Stadtbild. Außerdem standen 25 Exemplare einer Sonderedition mit dem Motiv „Öffnung des Brandenburger Tors, Berlin, 22. Dezember 1989“ zum Verkauf. Den Höchstpreis erzielte das Werk „Fall der Mauer, Berlin 10. November 1989“ mit einem Gebot in Höhe von 4.600 Euro.
Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) freute sich über den großartigen Erfolg der Auktion:„Der hohe Zuspruch verdeutlicht einmal mehr, dass sich die Arbeiten der Max-Beckmann-Preisträgerin Barbara Klemm auf dem Kunstmarkt als bedeutende dokumentarische Kunstwerke etabliert haben und eine hohe Wertschätzung von Sammlern erfahren. Die Käufer der Dokumentarfotografie erhalten sich ein Stück Zeitgeschichte, in diesem Fall oftmals verbunden mit der individuellen Erinnerung an die Geschehnisse rund um den Tag der Deutschen Einheit.“
Auch die Künstlerin Barbara Klemm freut sich über den Zuspruch und den hohen Verkaufserlös zugunsten des Fotografie Forums Frankfurt: „Das ist eine hochverdiente Wertschätzung für die engagierte Arbeit, die dort seit mehr als 30 Jahren für die deutschen und die internationale Fotografie geleistet wird.“