Am kommenden Mittwoch vergibt die Stadt Frankfurt das 23. Arbeitsstipendium Jazz, verliehen durch Kulturdezernent Prof. Felix Semmelroth. Der Preisträger bleibt bis dahin unbekannt.
red /
Kulturdezernent Prof. Semmelroth wird am Mittwoch, den 8. Mai um 21 Uhr in der Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186 den diesjährigen Frankfurter Jazzstipendiaten bekannt geben und das 23. Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main übergeben. Das Stipendium zur Unterstützung der künstlerischen Weiterbildung ist mit 7.500,-- Euro dotiert. Im Anschluss an die Vergabe des Stipendiums wird der Stipendiat mit seiner Musikgruppe ein Konzert geben, um Eindrücke seines Könnens zu vermitteln. Die Übergabe findet im Rahmen eines öffentlichen Konzertabends der Frankfurter Jazzinitiative statt. Eröffnet wird der Abend um 19.30 Uhr mit einem Konzert des Ulli Jünemann Quartet.
„Boo Hoo“ heißt das neue Album des Mainzer Saxophonisten Ulli Jünemann, das ausschließlich Eigenkompositionen von ihm und von Jeanfrancois Prins präsentiert. Ulli Jünemann erhielt nach seinem Klavier- und Saxophonstudium, u.a. in Amsterdam und Den Haag, mehrere Stipendien, die ihn vor allem nach Kanada und Italien führten. Er ist u.a. Preisträger des Frankfurter Arbeitsstipendiums (2001). Der belgische Jazzgitarrist Jeanfrancois Prins lebt in Berlin und New York City. Er arbeitete u.a. mit Jazzgiganten wie Toots Thielemans, Lee Konitz, Randy Brecker und Quincy Jones zusammen. Paul Kleber (Bass) und Bruno Castellucci (Drums) begleiten die Beiden.