Die Oper Frankfurt hat ihre Spielzeit mit einem Einnahme-Rekordergebnis beschlossen. Rund 600.000 Euro mehr als in der Vorsaison. Die Besucher- und Abonnentenzahl ist jedoch in etwa gleich geblieben.
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Die Oper Frankfurt beschließt ihre Spielzeit 2014/15 mit einem Einnahme-Rekordergebnis von 7,5 Millionen Euro. In der Vorsaison betrug der Kassenerlös 6,9 Millionen Euro. Wie die Oper mitteilt lag die Platzausnutzung bei rund 81 Prozent in 2014/15, ein nahezu ähnliches Ergebnis wie zuvor. Die Zahl von rund 200.000 Besuchern ist in beiden Spielzeiten etwa gleich geblieben. Auch die Abonnenten-Zahlen bleiben stabil. Allerdings kann die Oper dazu noch keine detaillierten Angaben machen, sondern erst Anfang der kommenden Saison.
"Die Oper Frankfurt ist und bleibt für ihre Zuschauer eine feste Größe, was sich in der Treue zu unserem Haus abzeichnet", sagt Intendant Bernd Loebe. "Besonders begeistert mich diese Beobachtung vor dem Hintergrund eines durchaus ambitionierten Spielplans, in dem etwa Humperdincks Hänsel und Gretel und Strauss‘ Der Rosenkavalier neben der Uraufführung von Rolf Riehms Sirenen oder der durchgängig ausverkauften Vorstellungsserie von Mieczysław Weinbergs Auschwitz-Oper Die Passagierin steht. Nachdem wir in der nun zu Ende gehenden Saison die Eintrittspreise moderat angehoben haben, ist diese Kontinuität beim Zuspruch des Publikums wirklich bemerkenswert. Befürchtungen, dass Zuschauer aufgrund der veränderten Preissituation ausbleiben würden, haben sich nicht erfüllt."