War es ein Tierquäler oder ein Fuchs?

Geköpfte Nilgänse im Ostpark gefunden

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Am Dienstagabend entdeckte eine Spaziergängerin im Ostpark acht tote Nilgänse, bei einigen fehlte der Kopf. Das legt nahe, dass hier ein Tierquäler am Werk war, es könnte aber auch ein Fuchs gewesen sein.

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Die Nilgänse, die sich nicht nur im Ostpark breitmachen, sondern auch im Brentanobad wohl fühlen, sind in der Stadt sehr umstritten. Dennoch berührt der Fund von acht toten Nilgänsen im Ostpark. Am Dienstagabend wurden die Kadaver entdeckt, einige Tiere scheinen geköpft worden zu sein. Die Polizei will Tierquälerei als Ursache nicht ausschließen, es ist aber auch möglich, dass ein Hund oder auch ein Fuchs hier zugeschlagen hat.

Im März 2014 etwa waren 15 Flamingos im Frankfurter Zoo getötet worden, auch hier fehlten teilweise die Köpfe und eine Obduktion ergab, dass die Tiere dem Angriff eines Fuchses zum Opfer gefallen waren.

Der Umgang mit der steigenden Population von Nilgänsen wurde zum Stadtgespräch, weil die Vögel nicht nur mit ihrem Kot für Verschmutzungen sorgen, sondern auch heimische Vögel verdrängen. Im Ostpark hatte man als Vergrämungsmethode eigens einen Sichtschutzzaun aufgestellt, was die Nilgänse laut Augenzeugenberichten aber weniger beeindruckt als manchen Menschen.


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