Ein 65-jähriger Mann wollte sich am Samstagnachmittag im Main abkühlen und wagte einen Sprung von der Carl-Ulrich-Brücke in den Main. Die Polizei setzte seinem Badevergnügen jedoch schnell ein Ende.
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Das sommerliche Wetter in Frankfurt ist derzeit geradezu einladend für einen entspannten Tag im Freibad oder am Mainufer. Auf diese Idee kam auch ein 65-jähriger Mann am Samstagnachmittag auf der Carl-Ulrich-Brücke in Fechenheim, der durch einen Sprung ins kühle Nass eine große Rettungsaktion auslöste.
Der wohnsitzlose Mann sprang nur mit einer Badehose bekleidet von der Brücke in den Main. Ein Sportbootführer hatte umgehend den Notruf alarmiert als er den Mann von der Brücke springen sah. Der 65-Jährige war sich keiner Schuld bewusst, da er auch in anderen europäischen Ländern dasselbe getan hätte. Jedoch sind solche Sprünge nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich. Der Obdachlose wurde umgehend ermahnt, da er nicht nur sein eigenes Leben gefährdet hat, sondern auch den Schifffahrtsverkehr, was ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich zieht.