Am Donnerstagmorgen fragte sich ein 59-jähriger Mann, wohin er denn mit seiner alten Panzerfaustgranate sollte. Er versuchte sein Glück auf dem siebten Polizeirevier.
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Wohin mit der alten Panzerfaustgranate?, fragte sich ein 59-jähriger Mann am Donnerstagmorgen. Gegen neun Uhr morgens betrat er deshalb samt seiner Munition das siebte Polizeirevier und legte den gefährlich anmutenden Gegenstand auf den Wachtresen. Der Mann sagte, die Granate stamme noch aus seiner Bundeswehrzeit von vor 40 Jahren. Er habe den Gegenstand beim Entrümpeln seines Dachbodens gefunden. Die Erklärung, dass die Granate leer sei, wirkte auf die Beamten nicht sehr beruhigend.
Erst die Begutachtung der Granate durch das zuständige Fachkommissariat und eines Sprengtechnikers brachte Erleichterung und Erkenntnis: Es handelte sich bei der um einen Übungsgefechtskopf einer Panzerfaust - also unschädlich.