„Pinguine waren schon immer die größten Komiker im Frankfurter Zoo“, erklärt Michael Quast, Direktor der Fliegenden Volksbühne. Er ist Schirmherr der Spendenaktion „Schöner Wohnen – Ein neues Haus für unsere Pinguine“. Die Kosten für den Bau werden derzeitig auf sechs Millionen Euro geschätzt. Damit die Frackträger in eine neue und zeitgemäße Bleibe umziehen können, muss der Zoo zwei Millionen Euro selbst aufbringen. Nun sind auch Frankfurts Zoobesucher gefragt. Mit Spenden per Überweisung oder in der Pinguin-Spendenbox hinter dem Haupteingang kann man zum Tapetenwechsel beitragen. Die Planung läuft – 2011 soll der erste Spatenstich erfolgen.
Mit rund 30 Millionen Euro von der Stadt ist neben dem Pinguin-Neubau auch die Neugestaltung des Einganges und dem Bärenhaus geplant. Das neue Haus für „Frankfurts tierische Komiker“ wird direkt neben dem Exotarium auf einer Grundfläche von 1.911 Quadratmeter errichtet. Die etwa siebzig künftigen Bewohner werden ihre Runden in einem tiefen Schwimmbecken auf 200 Quadratmeter drehen. Für Besucher sind ein Unterwasserblick, ein Einblick direkt auf der Höhe der Wasserfläche und von oben geplant. Das neue Pinguinhaus ist klimafreundlich konzipiert. Motto: „Tiere erleben – Natur bewahren“. Denn schließlich sind Pinguine nicht nur die größten Komiker, sondern eine Tierart, deren Lebensräume besonders durch den Klimawandel bedroht sind.