Peter Feldmann soll im Februar wiedergewählt werden – das haben die Sozialdemokraten wenig überraschend am Freitag beschlossen. Feldmann will unter anderem den Wohnungsbau weiter vorantreiben.
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98,2 Prozent – soviel Frankfurter wird Peter Feldmann bei der Wahl wohl nicht um sich scharen. Bei den 236 Delegierten der Frankfurter SPD hat es aber geklappt. Zentrale Botschaft Feldmanns: Mehr Wohnungen, geringere Mieten. So soll der Mietpreisstopp beim städtischen Wohnungskonzern ABG auf zehn Jahre ausgeweitet werden – und auch andere Wohnungsgesellschaften sollen ihn einführen. Der ABG will er außerdem eine Quote von 50 Prozent beim sozialen Wohnungsbau aufdrücken. Gut eine Stunde sprach Feldmann am Freitag – nachdem ihn führende Genossen gepriesen hatten. Für CDU-Herausforderin Bernadette Weyland hatte Feldmann kaum ein gutes Wort übrig. Die hatte ihm vorgeworfen, eine Trabantenstadt am Rande Frankfurts bauen zu wollen. Feldmann verteidigte die Pläne, neuer Stadtteile – und verwahrte sich zugleich gegen zuviel Nachverdichtung in bestehenden Quartieren: „Mit mir werden wir unsere Frankfurter Siedlungen nicht mit Beton zuschütten", sagte er. Einen parteiinternen Gegenkandidaten hat Feldmann nicht – und so kann Peter Feldmann am Ende von Parteichef Mike Josef (Foto l.) zum Kandidaten ausgerufen werden.
Am 25. Februar muss sich Peter Feldmann nicht nur Bernadette Weyland stellen, sondern auch Nargess Eskandari-Grünberg von den Grünen, Janine Wissler von der Linken, dem früheren FDP-Stadtrat Volker Stein, dem Musiker Stefan Hantel oder dem Stadtverordneten Nico Wehnemann (Die Partei).