Omid Nouripour und Angela Hanisch ziehen für die Grünen in den Bundestagswahlkampf. Zeitgleich mit der Papstwahl wurden sie bei der Kreismitgliederversammlung am Mittwoch als Direktkandidaten für die Wahlkreise 182 und 183 gewählt.
Luca Broens /
Der 37-jährige Deutsch-Iraner Omid Nouripour hofft durch Zusammenarbeit mit der SPD einen erneuten Sieg der CDU-Kandidatin Erika Steinbach zu verhindern. Im Gegenzug würden die Grünen die SPD in einem anderen Wahlkreis unterstützen.
Bei den Landtagskandidaturen der Grünen wurde die amtierende Landtagsabgeordnete Martina Feldmayer mit 91 Prozent der Stimmen nominiert. Ebenfalls ernannt wurde Josue Manuel Quintana Diaz, ein Sprecher der Stadtteilgruppe Bockenheim, mit 75 Prozent, Marcus Bocklet, Mitglied des Hessischen Landtages, mit 93 Prozent und Ursula auf der Heide mit 89 Prozent. Auch Stadtverordnete Jessica Purkhardt setzte sich mit 71 Prozent der Stimmen durch.
Die einzige Kampfkandidatur erfolgte im Wahlkreis 39. Dort setzte sich der Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat, Helmut Seuffert, gegen seinen Konkurrenten Florian Chiron durch. Helmut Seuffert erreichte 51 Prozent und der Vermögensberater Floran Chiron 39 Prozent.