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Arthouse-Festival
Queere Reisen um den Globus
Das Queer Film Festival geht in die dritte Runde: Ab Mittwoch werden insgesamt 14 Spiel- und Dokumentarfilme in zwei Frankfurter Kinos gezeigt. Den Auftakt macht das estnische Liebesdrama „Firebird“.
Während des ersten Lockdowns gehörte Salzgeber Medien zu jenen Arthouse-Verleihern, die sich mit der Kinoschließung nicht zufrieden gaben und stetig ein wechselndes Streaming-Programm anboten. Im vergangenen Herbst präsentierte man zudem eine gesammelte Auswahl an Arbeiten zu queeren Themen erstmals auch in den Frankfurter Kinos. Das bundesweit dritte Queer Film-Festival mit vielen Deutschlandpremieren bietet eine Nachlese zu Festivals wie Cannes, Rotterdam oder der Berlinale. Vom 1. bis 5. September kann man das komplette Programm in der Harmonie und eine Auswahl von neun Arbeiten im Mal Seh’n-Kino erleben.
Eröffnet wird die Reihe mit dem estnischen Liebesdrama „Firebird“ am Mitttwoch um 19.30 Uhr (Mal Seh’n) und 20.45 Uhr (Harmonie). Die verbotene Beziehung eines Kampfpiloten zu einem Soldaten auf einem Luftwaffenstützpunkt während des Kalten Krieges bleibt dem Komitee für Staatssicherheit (KGB) nicht lange verborgen. Zuvor läuft noch der russischer Kurzfilm „We Will Become Better“.
Zum weiteren Angebot gehören unter anderem das Porträt des schrägen Musikers Herbert Khaury alias „Tiny Tim“, bekannt durch seinen schrillen Hit „Tip Toe Through The Tulips“, oder der finnische Kassenhit „Tove“ als Biografie der „Mumin“-Autorin und Zeichnerin. In „Genderation“ begibt sich Monica Treut nach zwei Jahrzehnten auf die Spuren ihres Dokumentarfilms „Gendernauts“, in dem sie Pionier:innen der US-Transbewegung vorstellte. Weitere Werke etwa über das katalanische Fanzine „Kink“ führen nach Spanien, Griechenland, Australien oder England. Einige Arbeiten wie „Tove“ sind hier als Preview zu sehen, während andere später nur einen digitalen Release erleben werden.
Aufgrund der begrenzten Sitzplätze ist eine Online-Buchung ratenswert. Weitere Informationen zum Programm finden sich auf der Webseite der Arthouse-Kinos.
Eröffnet wird die Reihe mit dem estnischen Liebesdrama „Firebird“ am Mitttwoch um 19.30 Uhr (Mal Seh’n) und 20.45 Uhr (Harmonie). Die verbotene Beziehung eines Kampfpiloten zu einem Soldaten auf einem Luftwaffenstützpunkt während des Kalten Krieges bleibt dem Komitee für Staatssicherheit (KGB) nicht lange verborgen. Zuvor läuft noch der russischer Kurzfilm „We Will Become Better“.
Zum weiteren Angebot gehören unter anderem das Porträt des schrägen Musikers Herbert Khaury alias „Tiny Tim“, bekannt durch seinen schrillen Hit „Tip Toe Through The Tulips“, oder der finnische Kassenhit „Tove“ als Biografie der „Mumin“-Autorin und Zeichnerin. In „Genderation“ begibt sich Monica Treut nach zwei Jahrzehnten auf die Spuren ihres Dokumentarfilms „Gendernauts“, in dem sie Pionier:innen der US-Transbewegung vorstellte. Weitere Werke etwa über das katalanische Fanzine „Kink“ führen nach Spanien, Griechenland, Australien oder England. Einige Arbeiten wie „Tove“ sind hier als Preview zu sehen, während andere später nur einen digitalen Release erleben werden.
Aufgrund der begrenzten Sitzplätze ist eine Online-Buchung ratenswert. Weitere Informationen zum Programm finden sich auf der Webseite der Arthouse-Kinos.
31. August 2021, 12.37 Uhr
Gregor Ries
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