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Anflugverfahren im Test
Weniger Lärm durch veränderte Flugrouten
Aufgrund der Corona-Pandemie starten und landen aktuell deutlich weniger Flugzeuge am Frankfurter Flughafen. Die Deutsche Flugsicherung nutzt diesen Umstand und testet aktuell ein neues Anflugverfahren, bei dem größere Städte umflogen werden. Das Ziel: weniger Fluglärm.
Was bislang vor allem nach 23 Uhr erfolgte, wenn Flugzeuge vereinzelt trotz eigentlicher Nachtflugbeschränkung landen durften, soll nun auch tagsüber ausprobiert werden: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) testet aktuell ein Anflugverfahren, das einen kürzeren Endanflug und damit das Umfliegen dicht besiedelter Städte und Gemeinden ermöglicht. Das Ziel: weniger Kerosinverbrauch, weniger Fluglärm.
Laut DFS starten und landen am Frankfurter Flughafen aktuell nur noch 500 Flugzeuge pro Tag – rund ein Drittel im Vergleich zum Normalbetrieb. Dadurch biete sich die Chance, anhand eines Probebetriebs zu analysieren, inwieweit sich das Verfahren auch tagsüber integrieren lasse. Über die Jahre hinweg habe man dafür nachts bereits einiges an Erfahrung sammeln können, heißt es seitens der DFS.
Seit dem 1. März sollen Flugzeuge, die aus dem Süden kommen, nun die großen Städte Offenbach, Hanau und Mainz umfliegen und stattdessen jenen Routen folgen, die über weniger dicht besiedelte Gebiete führen. Diesen sogenannten „segmentierten Anflug“ teste man zunächst vor allem in den Zeitfenstern am frühen Morgen zwischen 5 und 7 Uhr, am Nachmittag von 13 bis 18 Uhr sowie in den Betriebsstunden zwischen 20 und 23 Uhr. Je nach Verkehrssituation sei jedoch auch weiterhin der Anflug über das übliche Anflugverfahren mit langem, geraden Weg möglich.
„Ich freue mich sehr, dass wir die verkehrsarme Zeit gemeinsam mit unseren Kunden sinnvoll nutzen können“, so Dirk Mahns, COO der DFS. „So können wir in Krisenzeiten direkte und kerosinsparende, damit also effizientere und umweltfreundliche Verfahren ermöglichen“, sagte Mahns weiter. Erste Ergebnisse des Testprojektes werden voraussichtlich im Herbst diesen Jahres erwartet.
Laut DFS starten und landen am Frankfurter Flughafen aktuell nur noch 500 Flugzeuge pro Tag – rund ein Drittel im Vergleich zum Normalbetrieb. Dadurch biete sich die Chance, anhand eines Probebetriebs zu analysieren, inwieweit sich das Verfahren auch tagsüber integrieren lasse. Über die Jahre hinweg habe man dafür nachts bereits einiges an Erfahrung sammeln können, heißt es seitens der DFS.
Seit dem 1. März sollen Flugzeuge, die aus dem Süden kommen, nun die großen Städte Offenbach, Hanau und Mainz umfliegen und stattdessen jenen Routen folgen, die über weniger dicht besiedelte Gebiete führen. Diesen sogenannten „segmentierten Anflug“ teste man zunächst vor allem in den Zeitfenstern am frühen Morgen zwischen 5 und 7 Uhr, am Nachmittag von 13 bis 18 Uhr sowie in den Betriebsstunden zwischen 20 und 23 Uhr. Je nach Verkehrssituation sei jedoch auch weiterhin der Anflug über das übliche Anflugverfahren mit langem, geraden Weg möglich.
„Ich freue mich sehr, dass wir die verkehrsarme Zeit gemeinsam mit unseren Kunden sinnvoll nutzen können“, so Dirk Mahns, COO der DFS. „So können wir in Krisenzeiten direkte und kerosinsparende, damit also effizientere und umweltfreundliche Verfahren ermöglichen“, sagte Mahns weiter. Erste Ergebnisse des Testprojektes werden voraussichtlich im Herbst diesen Jahres erwartet.
2. März 2021, 10.44 Uhr
sie
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