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Schulentwicklungsplan für berufliche Schulen
Frankfurts Berufsschulen werden erweitert
In den kommenden zehn Jahren werden rund 3000 neue Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen Frankfurts erwartet. In einem nun beschlossenen Schulentwicklungskonzept setzt die Stadt vor allem auf eins: Kooperation.
Die Berufsschulen in Frankfurt sind überlaufen – und die Zahl der Berufsschülerinnen und -schüler steigt. In den kommenden zehn Jahren wird ein Anstieg von rund 3000 Schülerinnen und Schülern erwartet. Deshalb will die Stadt nun bestehende Schulgebäude vergrößern sowie neue bauen. Dies geht aus dem am vergangenen Freitag vom Magistrat verabschiedeten Schulentwicklungskonzept hervor.
Der Schulentwicklungsplan sieht unter anderem einen Ringtausch vor: So soll die Berta-Jourdan-Schule im Nordend ein größeres Gebäude an einem neuen Standort bekommen. In das bisher von dieser Schule genutzte Gebäude wird dann die Wilhelm-Merton-Schule in Bornheim, die ebenfalls einen hohen Raumbedarf hat, einziehen. In dem dadurch freigewordenen Gebäude wiederum werden die Schülerinnen und Schüler der Stauffenbergschule unterrichtet werden. Die Julius-Leber-Schule, mit 3000 Schülerinnen und Schülern die derzeit größte Berufsschule in Frankfurt, ist ebenfalls von Raumnot betroffen. Durch die Verlagerung von Bildungsgängen an andere Schulen und die Sanierung eines ehemaligen Schulgebäudes in der Nachbarschaft soll diesem Problem entgegengewirkt werden.
Kooperation zwischen den Berufsschulen
Die Stadt setzt auf Kooperation zwischen den einzelnen Berufsschulen: So sollen die Paul-Ehrlich-Schule und die Ludwig-Erhard-Schule einen gemeinsamen Berufsbildungscampus im Westen bekommen. „Durch den gemeinsamen Standort und die enge Kooperation der gewerblich-technischen Schule und der kaufmännischen Schule erhoffe ich mir einen starken Impuls für die berufliche Bildung im Frankfurter Westen“, so Bildungsdezernentin Sylvia Weber. Auch die Zusammenarbeit der Julius-Leber-Schule, der Klingerschule und der Berta-Jourdan-Schule soll intensiviert werden. Durch die Kooperation kann das berufliche Gymnasium an der Klingerschule um den Schwerpunkt Erziehungswissenschaften erweitert werden.
Zusammenarbeiten wird auch die Philipp-Holzmann-Schule mit der Heinrich-Kleyer-Schule, um das berufliche Gymnasium an dieser Schule um die Schwerpunkte Bau- und Umwelttechnik zu erweitern. Zu einem virtuellen Bildungscampus sollen sich die beruflichen Schulen zusammenschließen, die Medienberufe ausbilden: Die Gutenbergschule, die Stauffenbergschule und die Werner-von-Siemens-Schule werden digitale Kooperationsformen zum Beispiel über Lernplattformen und in schulübergreifenden Lehr- und Lernarrangements erproben.
Schwerpunktthema Integration
Die Integration von zugewanderten Schülerinnen und Schülern bildet einen weiteren Schwerpunkt im Schulentwicklungsplan. „Die in den letzten Jahren nach Frankfurt gekommenen Flüchtlinge erfordern im Hinblick auf die sprachliche Förderung und die Qualifizierung für eine Ausbildung nochmals erhebliche Anstrengungen“, sagt Weber. Die beruflichen Schulen stünden für Chancengleichheit und die Teilhabe aller am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Diesbezüglich erhielten die Berufsschulen nun zusätzliche Unterstützung, beispielsweise durch den Ausbau der sozialpädagogischen Förderung oder die Entwicklung berufssprachlicher Angebote.
Der Schulentwicklungsplan sieht unter anderem einen Ringtausch vor: So soll die Berta-Jourdan-Schule im Nordend ein größeres Gebäude an einem neuen Standort bekommen. In das bisher von dieser Schule genutzte Gebäude wird dann die Wilhelm-Merton-Schule in Bornheim, die ebenfalls einen hohen Raumbedarf hat, einziehen. In dem dadurch freigewordenen Gebäude wiederum werden die Schülerinnen und Schüler der Stauffenbergschule unterrichtet werden. Die Julius-Leber-Schule, mit 3000 Schülerinnen und Schülern die derzeit größte Berufsschule in Frankfurt, ist ebenfalls von Raumnot betroffen. Durch die Verlagerung von Bildungsgängen an andere Schulen und die Sanierung eines ehemaligen Schulgebäudes in der Nachbarschaft soll diesem Problem entgegengewirkt werden.
Kooperation zwischen den Berufsschulen
Die Stadt setzt auf Kooperation zwischen den einzelnen Berufsschulen: So sollen die Paul-Ehrlich-Schule und die Ludwig-Erhard-Schule einen gemeinsamen Berufsbildungscampus im Westen bekommen. „Durch den gemeinsamen Standort und die enge Kooperation der gewerblich-technischen Schule und der kaufmännischen Schule erhoffe ich mir einen starken Impuls für die berufliche Bildung im Frankfurter Westen“, so Bildungsdezernentin Sylvia Weber. Auch die Zusammenarbeit der Julius-Leber-Schule, der Klingerschule und der Berta-Jourdan-Schule soll intensiviert werden. Durch die Kooperation kann das berufliche Gymnasium an der Klingerschule um den Schwerpunkt Erziehungswissenschaften erweitert werden.
Zusammenarbeiten wird auch die Philipp-Holzmann-Schule mit der Heinrich-Kleyer-Schule, um das berufliche Gymnasium an dieser Schule um die Schwerpunkte Bau- und Umwelttechnik zu erweitern. Zu einem virtuellen Bildungscampus sollen sich die beruflichen Schulen zusammenschließen, die Medienberufe ausbilden: Die Gutenbergschule, die Stauffenbergschule und die Werner-von-Siemens-Schule werden digitale Kooperationsformen zum Beispiel über Lernplattformen und in schulübergreifenden Lehr- und Lernarrangements erproben.
Schwerpunktthema Integration
Die Integration von zugewanderten Schülerinnen und Schülern bildet einen weiteren Schwerpunkt im Schulentwicklungsplan. „Die in den letzten Jahren nach Frankfurt gekommenen Flüchtlinge erfordern im Hinblick auf die sprachliche Förderung und die Qualifizierung für eine Ausbildung nochmals erhebliche Anstrengungen“, sagt Weber. Die beruflichen Schulen stünden für Chancengleichheit und die Teilhabe aller am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Diesbezüglich erhielten die Berufsschulen nun zusätzliche Unterstützung, beispielsweise durch den Ausbau der sozialpädagogischen Förderung oder die Entwicklung berufssprachlicher Angebote.
19. August 2019, 12.38 Uhr
ffm/hes
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