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Schirn: Clubwalk
Kunst statt Party
Am kommenden Wochenende zeigt die Schirn Kunsthalle unter dem Titel „Distant Bodies Dancing Eyes“ in acht Clubs in Frankfurt und Offenbach ausgewählte Musikvideos der vergangenen zwei Jahrzehnte.
Wummernde Bässe dröhnen am kommenden Wochenende aus geschlossenen Clubs in Frankfurt und Offenbach. Doch statt Party gibt es Kunst: Unter dem Titel „Distant Bodies Dancing Eyes“ zeigt die Schirn Kunsthalle in acht Clubs in Frankfurt und Offenbach ausgewählte Musikvideos von 25 Künstlerinnen und Künstlern. Im Gibson Club, Hafen 2, Kunstverein Familie Montez, Nachtleben, Silbergold, Robert Johnson, Tanzhaus West und im Yachtklub werden jeweils drei bis vier Videos der vergangenen zwei Jahrzehnte gezeigt; musikalisch liegt der Fokus besonders auf R’n’B, Pop und elektronischen Stücken.
Die Ausstellung präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend mit den Medien Fotografie und Videokunst arbeiten, darunter unter anderem Doug Aitkens, Phil Collins, Gabriela Friðriksdóttir, Arthur Jafa, Carsten Nicolai, Laure Prouvost & Ciarán Wood, Wolfgang Tillmans, Kara Walker und Ari Marcopoulos oder Colin Whitaker.
Die Idee zu dem Projekt stammt von Kurator Matthias Ulrich. Das Musikvideo habe sich gerade in den vergangenen Jahren als Medium für künstlerische Kollaborationen und Experimente etabliert, erklärt Ulrich. „Über die mediale Reichweite hat es zudem das Potenzial verschiedene Generationen zu erreichen oder (Sub-)kulturen global zu verbinden. Ausgewählte Werke nun in einem dreitägigen Festival der Musikvideo-Kunst in Frankfurter Clubs zu erleben, ermöglicht neue Perspektiven auf diese interdisziplinäre Kunstform und lenkt gleichzeitig das Augenmerk auf die aktuell noch immer fehlende Clubkultur.“
>> Distant Bodies Dancing Eyes. 9. – 11. Juli 2021, 15 – 22 Uhr, Tickets nur online, ab 22. Juni 2021 unter www.schirn.de/clubwalk; Tagestickets 10 Euro, 3-Tages-Tickets 20 Euro.
Die Ausstellung präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend mit den Medien Fotografie und Videokunst arbeiten, darunter unter anderem Doug Aitkens, Phil Collins, Gabriela Friðriksdóttir, Arthur Jafa, Carsten Nicolai, Laure Prouvost & Ciarán Wood, Wolfgang Tillmans, Kara Walker und Ari Marcopoulos oder Colin Whitaker.
Die Idee zu dem Projekt stammt von Kurator Matthias Ulrich. Das Musikvideo habe sich gerade in den vergangenen Jahren als Medium für künstlerische Kollaborationen und Experimente etabliert, erklärt Ulrich. „Über die mediale Reichweite hat es zudem das Potenzial verschiedene Generationen zu erreichen oder (Sub-)kulturen global zu verbinden. Ausgewählte Werke nun in einem dreitägigen Festival der Musikvideo-Kunst in Frankfurter Clubs zu erleben, ermöglicht neue Perspektiven auf diese interdisziplinäre Kunstform und lenkt gleichzeitig das Augenmerk auf die aktuell noch immer fehlende Clubkultur.“
>> Distant Bodies Dancing Eyes. 9. – 11. Juli 2021, 15 – 22 Uhr, Tickets nur online, ab 22. Juni 2021 unter www.schirn.de/clubwalk; Tagestickets 10 Euro, 3-Tages-Tickets 20 Euro.
9. Juli 2021, 13.16 Uhr
ez
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