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Flughafen Frankfurt
Wiedereröffnung des Luftbrückendenkmals
Seit Montag erstrahlt das historische Luftbrückendenkmal in neuem Glanz. Der unter dem Spitznamen „Candy Bomber“ weltweit berühmte Gail Halvorsen war Ehrengast bei der feierlichen Wiedereröffnung am Frankfurter Flughafen.
Gail Halvorsen flog 1948/49 als Pilot der amerikanischen Luftwaffe unzählige Male von Frankfurt nach Berlin und half so mit, die abgeschnittene Stadt mit Lebensmitteln zu versorgen. „Gail Halvorsen hat mit seiner Idee, Süßigkeiten an kleinen Fallschirmen abzuwerfen, die Luftbrücke maßgebend geprägt. Durch diese Hilfeleistung entwickelte sich eine tiefe Verbundenheit zwischen Deutschland und den USA und aus ehemaligen Gegnern wurden enge Freunde“, ehrt Stefan Schulte, der Fraport-AG, Gail Halvorsen. An diese Berliner Luftbrücke erinnert das Denkmal, das sich zwischen der Autobahn A5 und den Rollfeldern des Flughafens befindet.
Nach fast drei Monaten intensiver Sanierungsarbeiten können Besucher nun wieder täglich das Denkmal und die historischen Flugzeuge – die „Rosinenbomber“ Douglas C-47 und Douglas C-55 – besuchen. Die Arbeiten an der im Jahr 1985 errichteten Anlage sahen die Neugestaltung der Grünflächen und Pflanzenbeete vor sowie den Rückschnitt der Hecken. Den Mittelpunkt des gesamten Geländes bildet die Skulptur eines angedeuteten Brückenbogens aus Beton, der sogenannten „Hungerkralle“, dessen drei Strahlen die drei Luftkorridore nach Berlin symbolisieren. Der Sockel beinhaltet eine Gedenkschrift für die Opfer, die bei der Operation ihr Leben ließen. Ein gleichgroßes Gegenstück hierzu steht am Berliner Flughafen Tempelhof.
Ehrengast Gail „Candy Bomber“ Halvorsen betonte in einer mitreißenden Rede die starke Verbindung zwischen den beiden Staaten: „Es rührt mich persönlich, dass der Flughafen Frankfurt fast 70 Jahre nach Ende der Berliner Luftbrücke das Andenken an unseren Einsatz und damit auch an die gefallenen Kameraden hochhält.“ Der 96-Jährige sei dankbar dafür, dass er „selbst am heutigen Tag hier sein kann“ und wünsche sich, dass auch zukünftige Generationen diesen Ort als Symbol für die Freiheit, den Einsatz für Demokratie und Menschlichkeit sowie die Freundschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika besuchen werden. Neben Halvorsen und Schulte sprachen auch Vertreter des amerikanischen Generalkonsulats in Frankfurt sowie der amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa auf der Veranstaltung.
Besucher können die Gedenkstätte sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto erreichen. Zugänglich ist die Anlage über den Radweg, der am östlichen Flughafenzaun entlang von Frankfurt nach Mörfelden-Walldorf führt. Besucher, die mit dem Auto anreisen, erreichen das beliebte Ausflugsziel über die Autobahn A5, Ausfahrt „Zeppelinheim/Cargo City Süd“.
Nach fast drei Monaten intensiver Sanierungsarbeiten können Besucher nun wieder täglich das Denkmal und die historischen Flugzeuge – die „Rosinenbomber“ Douglas C-47 und Douglas C-55 – besuchen. Die Arbeiten an der im Jahr 1985 errichteten Anlage sahen die Neugestaltung der Grünflächen und Pflanzenbeete vor sowie den Rückschnitt der Hecken. Den Mittelpunkt des gesamten Geländes bildet die Skulptur eines angedeuteten Brückenbogens aus Beton, der sogenannten „Hungerkralle“, dessen drei Strahlen die drei Luftkorridore nach Berlin symbolisieren. Der Sockel beinhaltet eine Gedenkschrift für die Opfer, die bei der Operation ihr Leben ließen. Ein gleichgroßes Gegenstück hierzu steht am Berliner Flughafen Tempelhof.
Ehrengast Gail „Candy Bomber“ Halvorsen betonte in einer mitreißenden Rede die starke Verbindung zwischen den beiden Staaten: „Es rührt mich persönlich, dass der Flughafen Frankfurt fast 70 Jahre nach Ende der Berliner Luftbrücke das Andenken an unseren Einsatz und damit auch an die gefallenen Kameraden hochhält.“ Der 96-Jährige sei dankbar dafür, dass er „selbst am heutigen Tag hier sein kann“ und wünsche sich, dass auch zukünftige Generationen diesen Ort als Symbol für die Freiheit, den Einsatz für Demokratie und Menschlichkeit sowie die Freundschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika besuchen werden. Neben Halvorsen und Schulte sprachen auch Vertreter des amerikanischen Generalkonsulats in Frankfurt sowie der amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa auf der Veranstaltung.
Besucher können die Gedenkstätte sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto erreichen. Zugänglich ist die Anlage über den Radweg, der am östlichen Flughafenzaun entlang von Frankfurt nach Mörfelden-Walldorf führt. Besucher, die mit dem Auto anreisen, erreichen das beliebte Ausflugsziel über die Autobahn A5, Ausfahrt „Zeppelinheim/Cargo City Süd“.
Fotogalerie: Luftbrücke
22. November 2016, 10.40 Uhr
Max Gerten
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