Im Bahnhofsviertel wird weiter gebaut. Die formart GmbH entwickelt unter dem Namen „Twenty7even“ ein Wohnprojekt. 89 Eigentumswohnungen zu Quadratmeterpreisen bis 6000 Euro sollen hier bis zum Frühjahr 2017 entstehen.
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Es tut sich momentan viel im Bahnhofsviertel. Oft fällt in diesem Zusammenhang auch das Wort Gentrifizierung. Immer neue Wohnungen entstehen, alte werden luxussaniert. Das mag man gut oder schlecht finden, fest steht jedenfalls: Die Nachfrage ist groß. Das zeigt auch das neue Wohnprojekt „Twenty7even“, das die formart GmbH auf einem 3800 Quadratmeter großen Grundstück an der Niddastraße, Ecke Weserstraße realisiert. „Bereits zum Baubeginn konnten wir 75 Prozent vermarkten“, berichtet formart-Geschäftsführer Andreas Gräf.
„Frankfurt hat 2014 die Schwelle von 700.000 Einwohnern überschritten und wird nach Berechnungen der Stadt bis 2027 einen Anstieg auf über 800.000 Einwohner erwarten. Das wirkt sich natürlich auch auf die Wohnungsnachfrage aus“, so Gräf weiter. Daher sehe er in der Mainmetropole nach wie vor viel Potenzial für Neubauentwicklungen. Insgesamt 89 Eigentumswohnungen sollen bis zum Frühjahr 2017 im Bahnhofsviertel entstehen. Vorgesehen sind Zwei- bis Sechs-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von rund 45 bis 220 Quadratmetern. Die Quadratmeterpreise bewegen sich zwischen 4000 und 6000 Euro. Auf dem Gelände stand bisher das ehemaligen Rechenzentrum der Dresdner Bank. Das Gebäude wurde vergangene Woche abgerissen, lediglich die Tiefgarage und die Untergeschosse blieben erhalten. Zusammen mit einer neuen Tiefgarage werden so insgesamt 108 Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung stehen.
Neben dem Neubau im Bahnhofsviertel entwickelt formart derzeit auch im Stadtteil Bockenheim 167 Eigentumswohnungen. Das Wohnquartier „Living Leo“ soll im Herbst 2016 fertiggestellt werden. Aktuell wurden bereits rund 90 Prozent zu durchschnittlichen Kaufpreisen von circa 3800 Euro pro Quadratmeter vermarktet.