Eintracht gegen Freiburg

Frag die Amis

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Die Adler sind in aller Munde. Omid Nouripour findet's gut, warnt aber davor, Freiburg auf die leichte Schulter zu nehmen. Insbesondere, weil er das Spiel wohl nicht sehen kann. Er weilt in Afghanistan.

Omid Nouripour /

Jürgen Klopp muss mit rotem Kopf auf die Tribüne, die Nürnberger schimpfen über uns, die Bayern streuen, dass sie Sebastian Rode kaufen wollen. Wir scheinen ja eine echte Bedrohung für die Konkurrenz zu werden. Wie schön das doch ist! Die bundesAdler haben das Dortmund-Spiel in einer „neutralen“ Berliner Kneipe geschaut. Die Mehrheit der Gäste waren eindeutig auf der unserer Seite. Meister der Herzen sind wir also schon. Den Rest traue ich mich nicht einmal auszusprechen.

Und nun kommen die Freiburger, bei weitem kein Aufbaugegner. Nicht dass wir einen solchen bräuchten, aber weiter von da oben zu grüßen, da muss man sich sehr anstrengen, sich nicht dran zu gewöhnen.

Mein Hauptproblem nur ist, dass ich am Sonntag in Kabul sein werde. Und da ist es mit dem schnellen Internet-Anschluß nicht immer gewährleistet – um es mal vorsichtig zu sagen. Wie soll ich also das Spiel schauen? Die deutsche Botschaft traue ich mich nicht zu fragen, das wäre ja schon so etwas wie Amtsanmaßung: Der Herr Abgeordnete kommt nach Afghanistan und will Fußball schauen? Ja, stimmt schon, sorry. Ich glaube, ich frage die Amis.

Beim Gladbach-Spiel bin ich hoffentlich schon wieder gelandet. Danach gibt es den nächsten bundesAdler-Blog. Und hoffentlich 19 Punkte!


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