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Pionier des Sound of Frankfurt

Frankfurter DJ Heiko MSO ist tot

Trauer bei Frankfurts Freunden der elektronischen Musik: DJ-Legende Heiko MSO ist verstorben. Der Musiker arbeitete mit Sven Väth, Ata Macias und vielen anderen zusammen. Er wurde 47 Jahre alt.
Heiko Schäfers Leidenschaft begann zu einer Zeit, in der noch niemand von Techno oder elektronischer Musik sprach. Anfang der 80er begann sein Interesse für diese Musikrichtung, konkreter wurde es, wie bei so vielen, mit Besuchen im Club Dorian Gray am Flughafen, später dann im frisch eröffneten Omen in der Junghofstraße. Bald legt er unter dem Namen MSO auf – Mental Sound Odyssee. Diese Odyssee führte ihn als DJ ins Plastik, als Plattenliebhaber zum Delirium, als Produzent zu Ongako Music, einem Label, dass er zusammen mit Ata Macias gründet. Zu größerer Bekanntheit gelangt auch die Reihe Wild Pitch Club, später legt er im Robert Johnson auf. Heiko MSO gehörte zu den maßgeblichen Wegbereitern des Sound of Frankfurt, jener Spielart moderner elektronischer Musik, die in den 90er-Jahren weltweit für Aufmerksamkeit sorgt und seine Protagonisten bis in die Gegenwart hinein Auftritte in aller Herren Länder beschert.



In einem Porträt von Journalistenschülern der Hochschule Darmstadt sagt Heiko Schäfer: "Durch unsere damalige Clubkultur, hauptsächlich geprägt vom „Dorian Gray“ und dem „Omen“ und durch die Musik, die dort lief, wurde ein Grundstein für die elektronische Musik von heute gelegt. Ein gutes Beispiel ist Snap mit „The Power“. Die Rohfassung habe ich damals im Omen gehört, etwa ein Jahr bevor sie rauskam." Dort nennt er auch seine erste gekaufte Single "Love Machine“ von Supermax als einen der Tracks, die ihn maßgeblich prägten. Vielleicht ist jetzt, da Heiko MSO von uns gegangen ist, der richtige Zeitpunkt, das Stück noch einmal anzuhören:

 
Fotogalerie:
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17. Mai 2017, 23.01 Uhr
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Volle Dröhnung unterschiedlicher Techno-Stile, die Berliner Freundinnen und Freunde sind mal wieder zu Gast im Tanzhaus West in Frankfurt. Mit dabei ist dieses mal die Musikproduzentin Britta Arnold.
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