Am Freitag sollen im Rahmen des AKIK-Fests im Frankfurter Günthersburgpark mehr als 5000 Teddybären für Kinder in Notsituationen verteilt werden. Neben der Übergabe gibt es ein buntes Begleitprogramm, zu dem auch Familien eingeladen sind.
Sinem Koyuncu /
Am Freitag sollen im Rahmen des AKIK-Fests in der Orangerie im Günthersburgpark mehr als 5000 Teddybären für Kinder in Notsituationen verteilt werden. Organisiert wird die Veranstaltung, die am „Internationalen Tag des Teddybären“ stattfindet, in Kooperation vom Elternverband AKIK (Aktionskomitee KIND IM KRANKENHAUS e.V.) und der Stiftung Giersch. Mit dabei sind, am 8. September ab 11.30 Uhr, Feuerwehren, Rettungsdienste, Polizei, Jugendamt und Notfallseelsorgeteams aus der Rhein-Main-Region. Auch das Polizeipräsidium Südhessen soll bei dem seit vielen Jahren etablierten Projekt dabei sein.
Internationaler Tag des Teddybären: Auch die Teddyärzte der Teddyklinik sind mit dabei
Neben der „Rettungsteddy“-Übergabe wird es ein vielfältiges Begleitprogramm geben. So werden unter anderem die „Teddyärzte“ der Teddyklinik von der Uniklinik Frankfurt vor Ort sein, die gemeinsam mit den eingeladenen Kindern Stofftiere und Teddys „verarzten“. Darüber hinaus werden sich Empfängergruppen vorstellen und den Kindern Einblicke in ihre Arbeit bieten. AKIK wird den Kindern zudem die Möglichkeit geben, Rettungs-, Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge zu erkunden.
Mit 5000 Rettungsteddys: Kinder sollen ihre Ängste um das Thema Krankenhaus spielerisch abbauen
Auch Fragen sollen die Kinder an diesem Tag stellen können. So sollen sie etwa ihre Ängste rund um das Thema Krankenhaus und Notfallsituationen spielerisch abbauen. Zudem soll zu den wichtigen Themen „Kinderrechte“ und „Rechte von Kindern im Krankenhaus“ umfangreich informiert werden. Mit den übergebenen Teddys soll außerdem ein Flyer an die Kinder überreicht werden, der AKIK als Ansprechpartner im Krankenhaus für Kinder und Eltern nennt und die ehrenamtliche Hilfe aufzeigt.
Info AKIK Frankfurt/Rhein-Main e.V. betreut ehrenamtlich kranke Kinder im Krankenhaus, die weniger oder gar keinen Besuch bekommen. Die Mitglieder machen sich für ihre Patientinnen und Patienten stark und versuchen ihnen viel Zuwendung und Einfühlungsvermögen entgegenzubringen, um ihnen dadurch Ängste zu nehmen und den Aufenthalt im Krankenhaus angenehm zu gestalten.