Newsletter
|
ePaper
|
Apps
|
Abo
|
Shop
|
Jobs
Foto: So soll die Serengeti Außenanlage aussehen © dan pearlman Erlebnisarchitektur GmbH
Foto: So soll die Serengeti Außenanlage aussehen © dan pearlman Erlebnisarchitektur GmbH

Zoo der Zukunft

Magistrat beschließt Neugestaltung des Zoo Frankfurt

Im September wurde der „Masterplan Zoo“ veröffentlicht, dementsprechend der Frankfurter Zoo teilweise neugestaltet werden soll. Nun hat der Magistrat grünes Licht für den Umbau gegeben.
Update, 3. Februar: Der Magistrat hat die „bauliche und inhaltliche Zukunftsentwicklung“ des Frankfurter Zoos auf Basis des vorliegenden Masterplans beschlossen. Das gab die Stadt am Montag bekannt. Nun muss nur noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Der „Masterplan Zoo“ sieht vor, den Frankfurter Zoo bis 2039 in drei Phasen zu modernisieren und für die Zukunft zu rüsten.

Vorgestellt wurde der Plan im September vergangenen Jahres unter anderem von Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig (SPD). „Ich bin überzeugt davon, dass wir den richtigen Schritt gehen und unseren Zoo, der bei den Menschen so beliebt ist, jetzt in die Zukunft führen“, sagt sie. „Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Umgestaltung nach zeitgemäßen Konzepten der modernen Zoogestaltung geschieht und Themen wie Arten- und Naturschutz selbstverständlich mit einbezieht.“ Genau darauf ziele der Masterplan ab.

„Artgerechte Tierhaltung auf elf Hektar mitten in der Stadt“

Erstmeldung, 9. September: Mehr als die Hälfte des Frankfurter Zoos ist baufällig und muss neugestaltet werden. Zu diesem Zweck wurde am vergangenen Donnerstag, den 5. September, der „Masterplan Zoo“ veröffentlicht. Seit Mai 2023 hat ein Team unter der Leitung von Zoodirektorin Christina Geiger gemeinsam mit dem Amt für Bau und Immobilien sowie der Dan Pearlman Erlebnisarchitektur GmbH an dem Plan gearbeitet. Sie haben sich das Ziel gesetzt, „den Zoo für die Zukunft zu sichern, beste Bedingungen für die Tiere zu schaffen und ein Zooerlebnis zu bieten, das das Verständnis für die Natur und die Vielfalt der Arten fördert“.

Konkret werden zwei große Areale neugestaltet: Im Südwesten des Zoogeländes sollen die Afrika-Bereiche Serengeti und Lomami entstehen, im Nordosten das Südamerikaareal Manú. Sowohl in den Tierhäusern als auch in den Freianlagen sollen die Tiere das ganze Jahr über beobachtet werden können. Didaktische Elemente, wie beispielsweise Infotafeln, sollen das Bildungsangebot ergänzen. Außerdem soll durch den Umbau eine Verbindung zu den Projektgebieten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika und Südamerika hergestellt werden.

Neugestaltung des Frankfurter Zoos: von der Savanne bis zum Regenwald

Künftig soll der Zoo in Biome, also Großlebensräume wie Savanne oder Regenwald, aufgeteilt werden. Um es den Besucherinnen und Besuchern zu ermöglichen, die Tiere in ihren jeweiligen Lebensräumen unmittelbar zu erleben, soll die Architektur in den Hintergrund treten: Geplant sind unter anderem Stege auf unterschiedlichen Niveaus, die durch Hallen und Voliere führen. Highlight soll ein gläserner Tunnel unter dem Wasserbecken der Flusspferde werden.

„Der Masterplan muss die Aufgabe lösen, auf elf Hektar mitten in der Stadt artgerechte Tierhaltung und intensive Tierbegegnungen zu ermöglichen. Er muss ein nachhaltiges und effizientes Energiekonzept mit den Ansprüchen von zahlreichen Tierarten in Einklang bringen. Weiterhin muss eine hohe Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher genauso gewährleistet sein wie beste Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden des Zoos“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.

Zoo Frankfurt: Areale stammen aus den 1950er und 1960er Jahren

1865 gegründet ist der Frankfurter Zoo der zweitälteste in ganz Deutschland. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg beinahe vollständig zerstört wurde, wurde er in der Nachkriegszeit wiederaufgebaut. Während einige Areale im Laufe der vergangenen 20 Jahre erneuert wurden, stammen andere baulich noch aus den 1950er und 1960er Jahren. Im Juli 2020 beauftragte die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat damit, auf Grundlage der 2019 erstellten Konzeptstudie einen Masterplan für die Neugestaltung des Zoos aufzustellen.



3D-Ansicht © dan pearlman Erlebnisarchitektur GmbH
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 
3. Februar 2025, 15.45 Uhr
Sina Claßen
 
Sina Claßen
Studium der Publizistik und des Öffentlichen Rechts an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Oktober 2023 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Sina Claßen >>
 
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Stadtleben
Frankfurts Partnerstädte
Philadelphia – Wiege der Unabhängigkeit
Vor zehn Jahren wurde Philadelphia Frankfurts Partnerstadt. Die Metropole gilt in den USA als „City of Firsts“ – und nicht nur wegen dem Philly Cheesesteak, Soul und Rocky. Teil 1 unserer neuen Reihe.
Text: Katharina J. Cichosch, Daniel Urban / Foto: © Elevated Angles
 
 
 
 
 
 
 
Ältere Beiträge
 
 
 
 
28. März 2025
Journal Tagestipps
Pop / Rock / Jazz
  • Matthias Vogt invites: Ramatou Orchestra
    Das Rind | 20.00 Uhr
  • FÄZZ am Freitag
    Romanfabrik | 20.00 Uhr
  • Kit Downes und Wolff Parkinson White
    Stadtkirche | 19.30 Uhr
Nightlife
  • F*** L'Amour
    Gibson | 23.00 Uhr
  • 15 Jahre Move
    Tanzhaus West | 23.00 Uhr
  • Disco minus50plus
    Brotfabrik | 21.00 Uhr
Klassik / Oper/ Ballett
  • Joseph Moog
    Schlosskirche | 19.30 Uhr
  • hr-Sinfonieorchester
    Hessischer Rundfunk | 20.00 Uhr
  • Philharmonischer Chor Brno und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
    Rheingoldhalle | 19.30 Uhr
Theater / Literatur
  • Mascha K. – Tourist Status
    Schauspiel Frankfurt | 20.00 Uhr
  • Jekyll und Hyde – The play that totally goes wrong
    Die Dramatische Bühne in der Exzess-Halle | 20.00 Uhr
  • Kängurus am Pool
    Kellertheater | 20.30 Uhr
Kunst
  • Martín La Roche
    Nassauischer Kunstverein | 14.00 Uhr
  • Martina Rovena Czeran
    Kulturzentrum Englische Kirche | 19.00 Uhr
  • Marlies Pufahl und Cornelia Kraudelat
    Kunstverein Bad Homburg Artlantis | 20.00 Uhr
Kinder
  • Block-Lab: Frankfurt und Minecraft
    Deutsches Architekturmuseum (DAM) | 16.00 Uhr
  • Der Sängerkrieg der Heidehasen
    Papageno-Musiktheater am Palmengarten | 16.00 Uhr
  • Remembering
    Theaterhaus | 10.00 Uhr
Freie Stellen