Hitzesommer

Stadt spricht Grillverbot in Parks aus

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Die Stadt spricht ein Grillverbot für städtische Grünanlagen aus. Bei der anhaltenden Hitze und Trockenheit kann jeder Funke einen Brand auslösen.

Till Geginat /

In Frankfurt gilt seit Mittwoch, dem 14. Juni, ein allgemeines Grillverbot in öffentlichen Grünanlagen. Das hat Klimadezernentin Rosemarie Heilig (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstag bekannt gegeben. „Ich weiß, dass für viele Frankfurter:innen ein Grillabend unbedingt zu einem perfekten Sommer gehört. Dennoch appelliere ich, das Grillverbot ernst zu nehmen. Die Rasenflächen, Bäume und Büsche auf den öffentlichen Grillplätzen sind bereits jetzt ausgetrocknet. Selbst bei größter Umsicht kann ein Funke ausreichen, einen Brand zu verursachen“, sagt sie.

Verboten sind sowohl holz- wie kohlebetriebene Grills als auch Camping-, Gas- und Elektrogrills. Auch die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ist untersagt. Des weiteren wird empfohlen, auf Friedhöfen keine Grablichter oder anderen Formen offenen Feuers zu entzünden, da dort ebenfalls eine Gefährdung bestehe.

Auch im Wald herrscht erhöhte Brandgefahr

Besondere Vorsicht gilt auch im Wald: Die Försterinnen und Förster des Grünflächenamtes bitten die Waldbesucher um umsichtiges Verhalten, da die Waldböden, die Bodenvegetation und das Laub stark ausgetrocknet und leicht entzündlich sind. Rauchen und offenes Feuer sind dort ohnehin nicht gestattet. Dies gilt im Rahmen des jetzt erlassenen Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.

Das Verbot gilt solange, bis das Grünflächenamt dieses aktiv über die Medien wieder aufhebt. Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991.

Till Geginat
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