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Haus für Bildung und Offenheit
Ein Leuchtturm jüdischen Lernens und des Dialogs
Die Jüdische Akademie in Frankfurt feiert Richtfest. Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist ein bedeutender Meilenstein erreicht worden.
Am Mittwoch den 25.9 wurde das Richtfest der Jüdischen Akademie in Frankfurt gefeiert. Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist ein bedeutender Meilenstein erreicht worden. Trotz Verzögerung konnte am Mittwoch die Fertigstellung des Rohbaus der jüdischen Akademie in Frankfurt gefeiert werden. Daran nahmen neben Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland auch der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Mike Josef (SPD), der Beauftragte für jüdisches Leben des Landes Hessen Uwe Becker (CDU), sowie der Architekt des Neubaus Zvonko Turkali und die beteiligten Handwerker teil.
Haus für Bildung und Offenheit
Zentralratspräsident Josef Schuster sprach von einem „sehr erfreulichen Anlass“ und hob die zentrale Rolle der Akademie im Kampf gegen Antisemitismus hervor: „Gerade dieses Haus steht für Bildung und Offenheit auch gegenüber der nicht-jüdischen Öffentlichkeit“, erklärte er der Jüdischen Allgemeinen. Oberbürgermeister Mike Josef bedankte sich zudem beim Zentralratspräsidenten dafür, dass die Entscheidung für den Bau der jüdischen Akademie auf Frankfurt fiel und sprach darüber hinaus von einem „Bildungsauftrag für die Demokratie“.
Die Jüdische Akademie wird als erste Institution dieser Art seit der Schoa ein Zentrum jüdischen Lebens und intellektuellen Austauschs sein. Sie richtet sich nicht nur an Juden, sondern auch an Angehörige anderer Glaubensrichtungen und die interessierte Öffentlichkeit, um interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen zu diskutieren, schreibt der Zentralrat der Juden in Deutschland auf ihrer Website.
Darüber hinaus würdigt Uwe Becker (CDU) den Standort des geplanten Neubaus, welcher sich „mittendrin in der Gesellschaft, in der Stadt, in der Mitte Deutschlands“ befinde. Damit ist es ein Ort, der in der Stadt Frankfurt präsent ist, der Diskurs, Bildung und Debatte über gesellschaftspolitische Themen ermöglichen kann. Das stellt auch Sabena Donath, Co-Leiterin der Akademie zum Abschluss noch einmal hervor: „Wir bauen ein jüdisches Haus für uns alle. Alle sind willkommen!“. Damit soll die Jüdische Akademie in Frankfurt als Leuchtturm jüdischen Lernens und Dialogs weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.
Verzögerungen durch Baustoffknappheit
Der Bau, der ursprünglich 2023 abgeschlossen werden sollte, verzögerte sich aufgrund von Baustoffknappheit im Zuge des Ukrainekriegs und der Corona-Pandemie. Dazu kam die aufwendige Sanierung des Altbaus. Nun ist die Eröffnung für Ende 2025 geplant. Das Projekt, das insgesamt 34,5 Millionen Euro kosten soll, wird einen Altbau und einen großzügigen Neubau umfassen, der unter anderem einen Veranstaltungssaal und eine Dachterrasse mit Blick auf die Skyline Frankfurts beinhaltet.
Zentralratspräsident Josef Schuster sprach von einem „sehr erfreulichen Anlass“ und hob die zentrale Rolle der Akademie im Kampf gegen Antisemitismus hervor: „Gerade dieses Haus steht für Bildung und Offenheit auch gegenüber der nicht-jüdischen Öffentlichkeit“, erklärte er der Jüdischen Allgemeinen. Oberbürgermeister Mike Josef bedankte sich zudem beim Zentralratspräsidenten dafür, dass die Entscheidung für den Bau der jüdischen Akademie auf Frankfurt fiel und sprach darüber hinaus von einem „Bildungsauftrag für die Demokratie“.
Die Jüdische Akademie wird als erste Institution dieser Art seit der Schoa ein Zentrum jüdischen Lebens und intellektuellen Austauschs sein. Sie richtet sich nicht nur an Juden, sondern auch an Angehörige anderer Glaubensrichtungen und die interessierte Öffentlichkeit, um interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen zu diskutieren, schreibt der Zentralrat der Juden in Deutschland auf ihrer Website.
Darüber hinaus würdigt Uwe Becker (CDU) den Standort des geplanten Neubaus, welcher sich „mittendrin in der Gesellschaft, in der Stadt, in der Mitte Deutschlands“ befinde. Damit ist es ein Ort, der in der Stadt Frankfurt präsent ist, der Diskurs, Bildung und Debatte über gesellschaftspolitische Themen ermöglichen kann. Das stellt auch Sabena Donath, Co-Leiterin der Akademie zum Abschluss noch einmal hervor: „Wir bauen ein jüdisches Haus für uns alle. Alle sind willkommen!“. Damit soll die Jüdische Akademie in Frankfurt als Leuchtturm jüdischen Lernens und Dialogs weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.
Der Bau, der ursprünglich 2023 abgeschlossen werden sollte, verzögerte sich aufgrund von Baustoffknappheit im Zuge des Ukrainekriegs und der Corona-Pandemie. Dazu kam die aufwendige Sanierung des Altbaus. Nun ist die Eröffnung für Ende 2025 geplant. Das Projekt, das insgesamt 34,5 Millionen Euro kosten soll, wird einen Altbau und einen großzügigen Neubau umfassen, der unter anderem einen Veranstaltungssaal und eine Dachterrasse mit Blick auf die Skyline Frankfurts beinhaltet.
26. September 2024, 11.56 Uhr
Kevin Knöss
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