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Frankfurt Conservation Center
Zoo bekommt Kompetenzzentrum für Naturschutz
Der Frankfurter Zoo wird um das Frankfurt Conservation Center (FCC) erweitert. Das internationale Kompetenzzentrum soll allgemeine Handlungsanweisungen für den Umgang mit dem Klimawandel liefern.
Auf einer Teilfläche im östlichen Bereich des Frankfurter Zoos soll mit dem „Frankfurt Conservation Center“ (FCC) ein Zentrum für weltweiten Natur- und Artenschutz errichtet werden. Das hat der Magistrat am Freitag, den 21. Februar, mit einer Absichtserklärung beschlossen. Sobald die Stadtverordnetenversammlung zugestimmt hat, steht der Umsetzung des FCC nichts mehr im Wege. Bereits Ende 2020 hatten Magistrat und Stadtverordnete dem Vorhaben im Grundsatz zugestimmt.
Das FCC ist ein gemeinsames Zukunftsprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Uni. Im weiteren Verlauf sollen nun Verträge ausgearbeitet werden: Um das FCC zu bauen, soll der Zoo dem ZGF eine Fläche von maximal 1450 Quadratmetern im Erbbaurecht übertragen. Das Areal wäre damit ungefähr so groß wie das Bestandsgebäude an der Ecke Rhönstraße und Waldschmidtstraße. Auch für Schulungsräume, Büros und Sozialräume soll Platz sein. Gebaut werden soll das Zentrum möglichst nachhaltig und mit recyclingfähigen Baustoffen.
Die Kosten, die vorläufig mit 26 Millionen Euro bemessen werden, trägt die ZGF. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich in Form von kapitalisierten Mietzahlungen.
Frankfurt Conservation Center als „Leuchtturm“ für die Region
„Mit dem weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt und dem Klimawandel steht die Menschheit vor existentiellen Krisen“, sagt ZGF-Direktor Christof Schenk. „Wir brauchen jetzt Daten, Fakten und Handlungsanweisungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Dazu werde das neue Kompetenzzentrum maßgeblich beitragen. „Zudem entstehen neue Ausbildungs- und Entwicklungsformate, um Wissenschaft und Praxis im globalen Biodiversitätsschutz zusammenzuführen und voranzubringen. Das FCC wird ein Leuchtturm für Frankfurt und die Region.“
„Die Errichtung des FCC ist die dritte Säule unseres Konzepts für eine zeitgemäße Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen Frankfurter Zoos“, erklärt die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Ina Hartwig (SPD). Die erste Säule bezieht sich auf die Entwicklung des Zoogesellschaftshauses. Nach dessen Sanierung und Umbau im kommenden Jahr soll dort ein städtisches Kinder- und Jugendtheater einziehen. Die zweite Säule besteht aus dem „Masterplan Zoo“. Er sieht vor, den zweitälteste Zoo Deutschlands bis 2039 zu modernisieren. Dabei ist eine substanzielle Neugestaltung von mehr als der Hälfte der Fläche notwendig.
Frankfurter Zoo erhält neuen Ost-Eingang
Zurzeit verfügt der Frankfurter Zoo nur über einen Eingang im Westen des Geländes. Im Zuge des Projekts soll der Zoo einen zweiten, neuen Eingang erhalten. Er soll in das FCC-Gebäude integriert und im Osten des Zoogeländes, an der Ecke zur Rhönstraße, zu finden sein.
Das FCC ist ein gemeinsames Zukunftsprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Uni. Im weiteren Verlauf sollen nun Verträge ausgearbeitet werden: Um das FCC zu bauen, soll der Zoo dem ZGF eine Fläche von maximal 1450 Quadratmetern im Erbbaurecht übertragen. Das Areal wäre damit ungefähr so groß wie das Bestandsgebäude an der Ecke Rhönstraße und Waldschmidtstraße. Auch für Schulungsräume, Büros und Sozialräume soll Platz sein. Gebaut werden soll das Zentrum möglichst nachhaltig und mit recyclingfähigen Baustoffen.
Die Kosten, die vorläufig mit 26 Millionen Euro bemessen werden, trägt die ZGF. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich in Form von kapitalisierten Mietzahlungen.
„Mit dem weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt und dem Klimawandel steht die Menschheit vor existentiellen Krisen“, sagt ZGF-Direktor Christof Schenk. „Wir brauchen jetzt Daten, Fakten und Handlungsanweisungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Dazu werde das neue Kompetenzzentrum maßgeblich beitragen. „Zudem entstehen neue Ausbildungs- und Entwicklungsformate, um Wissenschaft und Praxis im globalen Biodiversitätsschutz zusammenzuführen und voranzubringen. Das FCC wird ein Leuchtturm für Frankfurt und die Region.“
„Die Errichtung des FCC ist die dritte Säule unseres Konzepts für eine zeitgemäße Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen Frankfurter Zoos“, erklärt die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Ina Hartwig (SPD). Die erste Säule bezieht sich auf die Entwicklung des Zoogesellschaftshauses. Nach dessen Sanierung und Umbau im kommenden Jahr soll dort ein städtisches Kinder- und Jugendtheater einziehen. Die zweite Säule besteht aus dem „Masterplan Zoo“. Er sieht vor, den zweitälteste Zoo Deutschlands bis 2039 zu modernisieren. Dabei ist eine substanzielle Neugestaltung von mehr als der Hälfte der Fläche notwendig.
Zurzeit verfügt der Frankfurter Zoo nur über einen Eingang im Westen des Geländes. Im Zuge des Projekts soll der Zoo einen zweiten, neuen Eingang erhalten. Er soll in das FCC-Gebäude integriert und im Osten des Zoogeländes, an der Ecke zur Rhönstraße, zu finden sein.
24. Februar 2025, 16.25 Uhr
Clara Charlotte Rosenfeld/Sina Claßen
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