Wird der Frankfurter Flughafen umbenannt?

Willkommen auf dem Helmut-Kohl-Airport

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Noch unter dem Eindruck des Todes des am Freitag verstorbenen Alt-Kanzlers Helmut Kohl stehend werden nun Stimmen laut, den Frankfurter Flughafen nach ihm zu benennen oder dem Ehrenbürger einen Platz in der Stadt zu widmen.

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München hat den Franz-Josef-Strauß-Flughafen, Berlin demnächst den Willy-Brandt-Airport, in Hamburg landet man gewissermaßen auf Helmut Schmidt und in Köln/Bonn wurde der Flughafen nach Konrad Adenauer benannt. Es folgt also einer bestimmten Logik, wenn der ehemalige Herausgeber der Bild-Zeitung und langjährige Freund des am Freitag verstorbenen Altkanzlers, Kai Diekmann, auf Twitter nun fordert, doch den Frankfurter Flughafen nach Helmut Kohl zu benennen. Auch Mitglieder der Jungen Union haben sich sehr angetan von der Idee gezeigt.

Die zentrale Lage in Europa, die Größe des Frankfurter Flughafens, all das würde theoretisch dafür sprechen, den Rhein-Main Airport in Helmut-Kohl-Flughafen umzutaufen. Immerhin: Helmut Kohl hat während seines Studiums eine Zeit lang in Frankfurt verbracht und ist ja auch ein Frankfurter Ehrenbürger. Doch irgendwie passte die Namensgebung der anderen deutschen Flughäfen besser, denn die Politiker hatten einen Bezug zu den jeweiligen Städten. Kohl hat in Frankfurt weitaus weniger gewirkt als beispielsweise in Rheinland-Pfalz, in Bonn oder Berlin.

Ein anderer Vorschlag wurde von der Frankfurter CDU-Kandidatin für die anstehende Oberbürgermeisterwahl, Bernadette Weyland, unterbreitet. In Erinnerung an „den großen Europäer“ Helmut Kohl soll ein zentraler Platz Frankfurts künftig nach „Dr. Helmut Kohl“ benannt werden. „Das ist Frankfurt dem Staatsmann Kohl schuldig“, sagte Weyland am Montag.


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