Newsletter
|
ePaper
|
Apps
|
Abo
|
Shop
|
Jobs

Stadtverordnetenversammlung

Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel sorgt für verhärtete Fronten

Die Parteien im Römer streiten sich weiter über eine mögliche Waffenverbotszone. Kritik gibt es vor allem an einer vorschnellen Entscheidung.
Seit Oktober vergangenen Jahres fordert die Frankfurter Polizei eine Waffenverbotszone für das Bahnhofsgebiet, die CDU sogar für die gesamte Innenstadt. Die Parteien im Römer sind sich jedoch alles andere als einig, ob und wie eine solche Maßnahme durchgeführt werden soll. Das berichtete die Frankfurter Rundschau (FR).

Waffenverbotszone: Volt wirft CDU „Populismus“ vor


In Frankfurt sei die Zahl der Messerangriffe zuletzt deutlich gestiegen, zitiert die FR Martin-Benedikt Schäfer, sicherheitspolitischer Sprecher der CDU. Ein Großteil davon geschehe im Bahnhofsviertel. Ein Verbot von Waffen, die anderswo erlaubt sind, könnte hier Abhilfe schaffen. Zudem beklagte er „klägliche Ausflüchte“ zu dem Thema von der Römer-Koalition.

Dem widersprach Johannes Hauenschild (Volt) und bezeichnete die Forderung der CDU als „populistisch“, wie es bei der FR weiter heißt. Eine Waffenverbotszone sei keine Gesamtlösung. Stattdessen könne sich Volt eine zeitlich befristete Messerverbotszone vorstellen. Pfeffersprays, die manche Menschen zur Selbstverteidigung mit sich führen, blieben dann erlaubt.

Linke lehnt eine Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel entschieden ab

Uwe Schulz (FDP) sprach sich im Namen der FDP für eine Waffenverbotszone aus, die aber entgegen der Forderung der CDU nur im Bahnhofsviertel eingeführt werden solle, schreibt die FR. Ordnungsdezernentin Annette Rinn (FDP) erklärte, es brauche dafür eine Gefahrenprognose für das betroffene Gebiet. In diese sollten noch Zahlen vom vergangenen Jahr einfließen, und nach Prüfung dieser Statistiken sei ein Beschluss sinnvoll.

Daniele Mehler-Würzbach (Linke) halte die angestrebte Regelung für einen „feuchten Traum der CDU“, zitiert die FR sie. Sie verstärke Willkür bei Polizeikontrollen und Racial Profiling.

Die Grünen legen sich noch nicht fest

In einer Pressemitteilung wehren sich die Grünen gegen die Anschuldigung der CDU, beim Thema Bahnhofsviertel zu langsam zu handeln. Sie würden erst alle Argumente abwägen, mit Polizei, Betroffenen und anderen Kommunen sprechen und dann entscheiden, ob und in welcher Form eine Waffenverbotszone Sinn mache. Das Thema sei zu vielschichtig für eine „voreilige Entscheidung á la CDU“.
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 
3. März 2023, 10.48 Uhr
Till Geginat
 
Till Geginat
Jahrgang 1994, Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Goethe Universität Frankfurt, seit November 2022 beim JOURNAL FRANKFURT. – Mehr von Till Geginat >>
 
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
Nachdem Leopold Born und Yannick Schwander zwar ihre Wahlkreise gewinnen konnten, nicht jedoch in den Bundestag einziehen werden, fordert die Frankfurter CDU eine Änderung des 2023 reformierten Wahlrechts.
Text: Jasmin Schülke / Foto: Yannick Schwander und Leopold Born kommen nicht in den Bundestag © Bernd Kammerer
 
 
 
 
 
 
 
Ältere Beiträge
 
 
 
 
27. Februar 2025
Journal Tagestipps
Pop / Rock / Jazz
  • Connolly Hayes Band
    Wunderbar Weite Welt Eppstein | 20.00 Uhr
  • Brooke Candy
    Mousonturm | 20.00 Uhr
  • Tua
    Batschkapp | 20.00 Uhr
Nightlife
  • Afterwork Clubbing
    Gibson | 22.00 Uhr
  • Play
    Silbergold | 23.59 Uhr
  • Altweiberfastnacht
    Kulturclub schon schön | 18.11 Uhr
Klassik / Oper/ Ballett
  • The 12 Tenors
    myticket Jahrhunderthalle | 20.00 Uhr
  • Liv Quartet
    Holzhausenschlösschen | 19.30 Uhr
  • Guoda Gedvilaite
    Villa Bonn | 19.00 Uhr
Theater / Literatur
  • Anja Utler und Daniel Jurjew
    Literaturforum im Mousonturm | 19.30 Uhr
  • Götz Frittrang
    Die Käs | 20.00 Uhr
  • NSU 2.0
    Schauspiel Frankfurt | 20.00 Uhr
Kinder
  • High
    Theaterhaus | 10.00 Uhr
  • | Uhr
  • Gaming
    Bibliothekszentrum Höchst | 14.00 Uhr
Freie Stellen