Der zweite Tag im "Opec-Prozess"

Suder und Gauger schweigen

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Am zweiten Prozesstag gegen die ehemaligen Mitglieder der Revolutionären Zellen, Sonja Suder und Christian Gauger, konnte die Staatsanwaltschaft die Anklage verlesen. Die Angeklagten schwiegen dazu.

red /

Im Prinzip war es nichts Neues, was die Staatsanwaltschaft am zweiten Prozesstag vor dem Frankfurter Landgericht vortrug. Weswegen sich die beiden ehemaligen Mitglieder der linken Gruppierung der Revolutionären Zellen (RZ) vor Gericht verantworten müssen, war schon vorab von einigen Medien vermeldet worden. Sowohl Sonja Suder (79) als auch Christian Gauger (71) wird vorgeworfen, an drei Sprengstoffanschlägen in den 1970er-Jahren beteiligt gewesen zu sein. Suder wird zudem beschuldigt, Waffen für den Anschlag auf die Opec-Konferenz in Wien geliefert zu haben, bei dem drei Menschen getötet wurden. Im Frankfurter Stadtwald soll sich Suder hierzu mit Hans-Joachim Klein getroffen haben. Die Angeklagten schwiegen zu den Vorwürfen. Viel mehr passierte eigentlich nicht. Weil jede Verhandlung wegen Gaugers Gesundheitszustand nicht länger als zwei Mal 1,5 Stunden dauern darf, wurde die Fortführung des Verfahrens auf kommenden Freitag, 5. Oktober, verlegt.

Lesen Sie hier alles über den ersten Prozesstag vor dem Frankfurter Landgericht.


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