Aus Stiftung wird Uni: Das zahnärztliche Institut Carolinum geht in die Trägerschaft der Goethe-Universität über. Der Forschung und den Angestellten werde so eine langfristige Perspektive gegeben.
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Nach intensiven Verhandlungen zwischen der „Freiherr Carl von Rothschild’schen Stiftung Carolinum“, der Universität und dem Land Hessen ist es nun zur Einigung gekommen: Das seit 1890 bestehende und seit 1915 in Lehre und Forschung der Universität integrierte „Zahnärztliche Universitätsinstitut der Stiftung Carolinum“ wird aber dem 14. März dauerhaft in eine Trägerschaft der Universität überführt. Das gäbe allen Angestellten mehr Sicherheit, die Beschäftigten hätten nun einen Arbeitgeber, hinter dem zu 100 Prozent die Universität stünde, so ein Schreiben der Universität.
Alexander Heck, der Vorsitzender der Stiftung Carolinum, sagte: „Mit Blick auf die Umwandlung der Goethe-Universität in eine Stiftungshochschule ist es eine vernünftige Entscheidung, die zahnmedizinische Ausbildung und Forschung in die Hände der Goethe-Universität zu legen, um deren dauerhafte Entwicklung zu sichern.“ Am 5. März wurde bereits die „Carolinum Zahnärztliche Universitätsinstitut gGmbH“ gegründet; sie wird an die Stelle der Stiftung treten.
Finanziell und organisatorisch sind damit nun die Universität und der Fachbereich Medizin verantwortlich für die Hochschulzahnmedizin in Frankfurt. „Diese Vereinbarung gibt der traditionsreichen Frankfurter Zahnmedizin eine verlässliche Perspektive. Mit dem Übergang wird sich der Grad der Integration in die Universität weiter steigern“, kommentierte Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin die Einigung.