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Fridays for Future
Bundesweite Großdemo für eine Verkehrswende
Am Freitag wird Fridays for Future (FFF) demonstrieren. Auch in Frankfurt ruft FFF alle Menschen unter dem Motto „Verkehrswende selber machen“ zum Demo-Startpunkt auf den Goetheplatz.
Unter dem Motto „Verkehrswende selber machen“ ruft Fridays for Future (FFF) zur Großdemo am kommenden Freitag auf. Los geht es um 16 Uhr auf dem Goetheplatz. Laut FFF ist der Verkehrssektor in Deutschland durch Bevorzugung des Automobilverkehrs gekennzeichnet und „zutiefst klimaschädlich und sozial ungerecht“. Er mache zudem ein Fünftel der gesamten deutschen Emissionen aus und heize damit die Klimakrise weiter an.
Weniger Parkflächen, mehr Wohnraum
Darüber hinaus kritisiert FFF die Nutzung von Plätzen und Flächen für Parkflächen, statt für sozialen Wohnraum. „Während zehntausende Menschen in Frankfurt auf der Suche nach gefördertem Wohnraum sind, wird der wenige Platz lieber für riesige Parkwüsten verschwendet. Es kann nicht sein, dass wir lieber Autos statt Menschen ein zu Hause bieten. Wir brauchen diesen Platz für bezahlbare Wohnungen und Grünflächen, um Orte des sozialen Miteinander zu schaffen“, sagt Elena Jensen von FFF.
Barcelona und Ljubljana machen es vor
FFF nennt zudem positive klimagerechte Beispiele anhand anderer Städte. So nennen sie in ihrer Mitteilung etwa die Superblocks in Barcelona oder die autofreie Innenstadt Ljubljanas. Diese Konzepte würden zeigen, dass die Menschen nicht nur gesundheitlich durch weniger Autoverkehr profitieren, sondern auch das Stadtbild sich allgemein verbessert. Die Menschen würden von gesunkenem Lärm, besserer Luft und neuem Platz für Wohnungen, Parks oder bessere Fahrradwege profitieren.
Für eine Förderung des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur
Konkret fordert FFF für Frankfurt die gezielte Förderung der ÖPNV- und Fahrradinfrastruktur und den Abbau der Privilegien für Autos. „Autofahren ist und bleibt ein Luxusgut, das sich nicht alle leisten können. Doch durch die deutsche Politik ist jede*r ohne Auto automatisch benachteiligt. Wir brauchen jetzt endlich eine Umverteilung der Gelder und eine Verkehrswende, in der die Bedürfnisse der Menschen über die Profite der Automobilindustrie gestellt werden“, so Jensen. Das Recht auf Mobilität könne nur durch einen klimafreundlicheren, kostenlosen und barrierefreien ÖPNV gewährleistet werden.
Darüber hinaus kritisiert FFF die Nutzung von Plätzen und Flächen für Parkflächen, statt für sozialen Wohnraum. „Während zehntausende Menschen in Frankfurt auf der Suche nach gefördertem Wohnraum sind, wird der wenige Platz lieber für riesige Parkwüsten verschwendet. Es kann nicht sein, dass wir lieber Autos statt Menschen ein zu Hause bieten. Wir brauchen diesen Platz für bezahlbare Wohnungen und Grünflächen, um Orte des sozialen Miteinander zu schaffen“, sagt Elena Jensen von FFF.
FFF nennt zudem positive klimagerechte Beispiele anhand anderer Städte. So nennen sie in ihrer Mitteilung etwa die Superblocks in Barcelona oder die autofreie Innenstadt Ljubljanas. Diese Konzepte würden zeigen, dass die Menschen nicht nur gesundheitlich durch weniger Autoverkehr profitieren, sondern auch das Stadtbild sich allgemein verbessert. Die Menschen würden von gesunkenem Lärm, besserer Luft und neuem Platz für Wohnungen, Parks oder bessere Fahrradwege profitieren.
Konkret fordert FFF für Frankfurt die gezielte Förderung der ÖPNV- und Fahrradinfrastruktur und den Abbau der Privilegien für Autos. „Autofahren ist und bleibt ein Luxusgut, das sich nicht alle leisten können. Doch durch die deutsche Politik ist jede*r ohne Auto automatisch benachteiligt. Wir brauchen jetzt endlich eine Umverteilung der Gelder und eine Verkehrswende, in der die Bedürfnisse der Menschen über die Profite der Automobilindustrie gestellt werden“, so Jensen. Das Recht auf Mobilität könne nur durch einen klimafreundlicheren, kostenlosen und barrierefreien ÖPNV gewährleistet werden.
6. Juli 2023, 12.30 Uhr
Sinem Koyuncu
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Sinem Koyuncu
Jahrgang 1996, Studium der Politikwissenschaft an der Goethe-Universität, seit Oktober 2021 beim Journal Frankfurt. Mehr von Sinem
Koyuncu >>
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